Über meine künstlerische Arbeit

Die Umwelt und die Menschen waren immer meine größte Inspiration und der Raum, in dem ich mich künstlerisch bewege. Dies hat sich auch über die Jahre hinweg nicht verändert. 

Wenn nicht direkt als Motiv, dann immer indirekt. Wenn nicht konkret, dann zumindest inkonkret. Wenn nicht sichtbar, dann aber sicher unsichtbar und anwesend. 

Den sozialen oder asozialen Menschen mit seinen Kanten und Macken erleben, in mir wiederfinden und reflektieren. Ihn aufnehmen, laut knarzend in mir verarbeiten und belehren. Versuchen, ihn zu verstehen und nicht zu begreifen. Davonlaufen und dann doch wieder zurückkehren. Verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und gleichzeitig vor Freude weinen. 

Der Mensch, als intelligentes und dummes Individuum, unbelehrbar und doch sich weiterentwickelnd, fasziniert mich.

Besonders in den letzten Jahren werfe ich einen sehr feministischen Blick auf meine Umwelt, welche sich in meiner künstlerischen Arbeit unübersehbar wiederspeigelt. Der Begriff der allgemeinen „Gleichheit“ spielt immer wieder eine große Rolle, egal ob Gleichheit von Mann und Frau, oder jegliche Form dazwischen, oder vielleicht gar keine Form, die es gibt.

Ich biete gerne andere Perspektiven der Schönheitsstandards unserer Zeit.

Zwischendurch reißen mich auch allein die Natur und ihre uneinfangbaren, atmosphärischen Stimmungen zu ein paar Bildern hin. Durch Mixen von Zeichnung und Malerei versuche ich, mich an die beeindruckenden Momente heranzutasten und wenn ich Glück habe, einen Teil davon für mich einzufangen.